In Kalifornien in den USA ist nun offenbar erstmals ein Teenager an den Folgen des Coronavirus gestorben.

Der Teenager sei eigentlich bei “guter Gesundheit” gewesen, so Eric Garcetti, der Bürgermeister von Los Angeles.

Teenager stirbt an Coronavirus

In Lancaster in der Nähe von Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien starb nun erstmals ein Teenager, der sich zuvor mit dem Coronavirus infiziert hatte. Laut Los Angeles Bürgermeister Eric Garcetti, sei der Teenager allerdings “guter Gesundheit” gewesen und hatte keine Vorerkrankungen. Nun warnt er vor allem die Jugend vor den Gefahren des Virus.

Über das Geschlecht und das genaue Alter des Teenagers ist derzeit nichts Näheres bekannt. “Es kann auch euch treffen!”, appelliert Garcetti nun an die junge Bevölkerung und bittet darum, die Warnungen ernst zu nehmen. Denn viele verstoßen weiterhin gegen die Ausgangsbeschränkungen.

Kalifornien ist einer der am härtesten betroffenen US-Bundesstaaten und einer der ersten, der von Beginn an strenge Maßnahmen im Kampf gegen das Virus ergriff.

Große Sorge in New York

Unterdessen bietet auch die derzeitige Lage in New York in den USA großen Anlass zur Sorge. Denn auch dort steigen die Zahlen der Infizierten nach mehreren Tests nun drastisch. Der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio warnte am Sonntag bereits vor einer “neuen Realität”, die möglicherweise Wochen oder sogar Monate andauern werde.

WHO warnt: USA könnte neues Epizentrum werden

Laut Einschätzung von Experten der WHO könnten die USA das neue Epizentrum der Coronavirus-Krise werden. Denn dort steigt die Zahl der Infizierten stark und verdoppelt sich beinahe alle zwei Tage. Zudem mangle es in großen Teilen des Landes an Krankenbetten und ausreichender medizinischer Versorgung.

Unterdessen versucht US-Präsident Donald Trump das Ausmaß der Krise herunterzuspielen. Seine Aufmerksamkeit widmet er zurzeit eher den wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie. Denn die Arbeitslosigkeit im Land wächst. Um die wirtschaftlichen Folgen abzufedern, einigte man sich deshalb heute (Mittwoch, 25. März) im Senat auf ein Hilfspaket von zwei Billionen Dollar.

Insgesamt gibt es derzeit etwa 55.200 bestätigte Coronavirus-Fälle in den USA. 797 US-Amerikaner starben bisher an Covid-19. Die meisten davon im US-Bundesstaat New York.