Packt eure pinken Kleider aus, der „Barbie“-Film startet bald. Wie sich das für einen derartigen XXL-Blockbuster gehört, braucht es natürlich auch einiges an Vorbereitung, bevor ihr ins Kino geht. Und damit meinen wir nicht die Outfit-Auswahl.

Denn die „Barbie“-Regisseurin Greta Gerwig hat jene Filme bekanntgegeben, die sie inspiriert haben!

Das ist die offizielle „Barbie“-Watchlist

„Barbie“ ist in diesem Sommer wohl einer der am meisten erwarteten Filme schlechthin. Denn egal wo man hinsieht: überall ist Werbung für den Blockbuster. In den Sozialen Medien wird schon seit Wochen heftig darüber diskutiert, wie sich die Geschichte von Margot Robbies Barbie und Ryan Goslings Ken wohl entwickeln wird und alle scheinen sich sicher zu sein: dieser Film kann einfach nur großartig werden.

Doch Regisseurin Greta Gerwig machte schon zu Beginn der Arbeit an „Barbie“ klar: das ist nicht einfach nur irgendein Film über die Plastikpuppe unserer Kindheit. Hinter dem „Barbie“-Universum stecken jede Menge Anspielungen an Filmklassiker und Popkultur-Momente. Einen ersten Hinweis darauf gab es schon im ersten Teaser für „Barbie“, der eine Nachstellung von Stanley Kubriks „2001: A Space Odyssey“ war.

Und das ist wohl erst der Anfang. Denn Regisseurin Greta Gerwig nannte im Interview mit „Letterboxd“ jetzt ganze 33 Filme, die Barbie inspiriert haben. Manche sind offensichtlichere Anspielungen als andere. Falls die Zeit bis dahin doch ein bisschen knapp für 33 Filme wird, haben wir aus der Liste fünf Filme rausgesucht, die wirklich auf jede Watchlist müssen. Seht es einfach als eine Form der Allgemeinbildung.

1. Singin‘ in the Rain

Greta Gerwig nennt „Singin‘ in the Rain“ ihren Lieblingsfilm und betont, dass die Performance von Gene Kelly einen Einfluss auf Kens Auftritt hatten. „Es gibt so viele großartige Dinge in ‚Singin‘ in the Rain‘, aber das Traum-Ballett innerhalb des Traum-Balletts ist eines der unglaublichsten, schönsten, völlig aus den Fugen geratenen Dinge“, so die Regisseurin.

2. Der Zauberer von Oz

Wer „Der Zauberer von Oz“ schon einmal gesehen hat, hat wohl schon beim Trailer zu „Barbie“ gemerkt, dass es hier einige Parallelen gibt. Für Greta Gerwig ist der Film aus dem Jahr 1939 eine große Inspiration gewesen. „Er hat etwas, das ich nachahmen wollte, nämlich diese unglaublichen Sound Stages und diesen gemalten Himmel und dieses Gefühl von … ich sage ‚authentisch künstlich‘, was ich sehr schön und emotional finde“, erklärt sie. Der blau gemalte Himmel und einige Sets von „Barbie“ waren deshalb eine Anlehnung an den Kultfilm. Statt der berühmten Yellow Brick Road gibt es in „Barbie“ allerdings eine Pink Brick Road!

3. Die Truman Show

„Ich musste ‚Die Truman Show‘ mit einbeziehen, weil ich ihn mir vor den Dreharbeiten noch einmal angesehen habe“, erzählt Gerwig in dem Interview. Der Film mit Jim Carrey, in dem er den unwissenden Star einer inszenierten TV-Show spielt, hat die Regisseurin bei der Arbeit zu „Barbie“ offensichtlich sehr beeinflusst. Umso schöner, dass Regisseur Peter Weir vor den Dreharbeiten sogar noch mit ihr telefoniert hat. „Er hat mir lange darüber erzählt, wie er den Film gedreht hat und wie sie ihn zum Laufen gebracht haben“, erinnert sie sich. „Sie haben draußen gedreht, aber sie haben Lichter aufgehängt, damit es sich anfühlt, als wäre es in einem Studio.“ Eine Idee, die Greta Gerwig wohl ansprechend fand, von der ihr aber vom Regisseur selbst sofort abgeraten wurde. „Er sagte mir: ‚Das würde ich nicht empfehlen. Es war sehr heiß'“, erzählt sie lachend.

4. Saturday Night Fever

Für „Barbie“ hatte Greta Gerwig eine ganz klare Vision: sie wollte einen Film mit einem tollen Soundtrack. Wie das geht, hat sie unter anderem bei „Saturday Night Fever“ und dem Soundtrack von den Bee Gees gesehen. „Saturday Night Fever war ein Film, der von der Musik angetrieben wurde, aber kein Musical ist. Ich schätze, wir sind die Hälfte eines Musicals“, so Gerwig. Doch es gibt noch eine zweite Parallele „Ich fand, dass Barbie in ihrem Herzen so sehr nach Disco aussah, denn Barbie ist – und das sage ich als Liebhaberin von Barbie und Disco – auf die beste Art und Weise ein bisschen albern.“

5. Oklahoma

Wo wir schon beim Thema Tanz sind: Die Traumballett-Szene in „Oklahoma“ war für Gerwig ebenfalls eine große Inspirationsquelle, wie sie verrät. Denn die Choreografie von Agnes de Mille hat sie so sehr geprägt, dass der Film auf die Watchlist für „Barbie“ gehört.

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist und die komplette „Barbie“-Experience erleben will, kann sich natürlich auch die restlichen Filme noch vor dem Kinobesuch ansehen. Die gesamte Liste der Filme und Greta Gerwigs Beschreibung seht ihr hier: