Es ist heiß, man schwitzt und kann sich in der Arbeit kaum konzentrieren. Am liebsten würden wir jetzt einfach nachhause gehen. Aber wie ist das denn eigentlich wirklich, ab wann bekommt man in der Arbeit hitzefrei?

Auch bei 35 Grad kein hitzefrei

Zu schön, um wahr zu sein. Laut Arbeiterkammer gibt es in Österreich nämlich selbst bei 35 Grad im Schatten keine Hitzeferien fürs Büro. Das gilt auch für Deutschland. Prinzipiell gibt es gar keine gesetzlichen Grundlagen, die festlegen, dass man den Arbeitsplatz verlassen kann, wenn es draußen zu heiß ist. Der Arbeitgeber ist aber dazu verpflichtet die Büroräume kühl zu halten, um das Arbeiten zumutbar zu machen.

Auch in Deutschland bekommt man nur dann hitzefrei, wenn die Gesundheit in Gefahr ist. Ist man zum Beispiel schwanger oder leidet an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, muss der Arbeitgeber dafür sorgen, dass der Arbeitsplatz kühl und zumutbar ist.

Hitze beeinflusst Konzentration

Obwohl es sogar Studien dazu gibt, die zeigen, dass die Leistungsfähigkeit an heißen Tagen und vor allem während der sogenannten „Hundstage“, also den heißesten Tagen im Sommer, bis zu 70 Prozent sinken kann, gibt es kein hitzefrei. Auch die Arbeitsqualität leidet unter der Hitze, außerdem steigt das Unfallrisiko. Zuhause bleiben dürfen wir aber trotzdem nicht.

Einziger Ausweg: Klimaanlage

Wir müssen euch also leider enttäuschen, selbst bei Temperaturen über 35 Grad müssen wir im Büro bleiben. Da hilft wohl nur die Klimaanlage, wenig Stoff und viiiiel Wasser trinken!