Wer seinen Liebsten, Bruder oder Papa schon mal auf den Arm genommen hat, weil er während einer harmlosen (Männer-)Grippe dem Tode nahe schien, könnte jetzt ein schlechtes Gewissen bekommen. Laut Wissenschaft erleiden Männer während eines Schnupfens nämlich tatsächlich schlimmere Qualen, als wir ihnen bisher zugestanden haben.

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Der Grund dafür liegt laut Wissenschaft im Immunsystem des Mannes. Im Gegensatz zum weiblichen Östrogen, welches das Immunsystem stimuliert und so dafür sorgt, dass Krankheitserreger aggressiver bekämpft werden, schwächt Testosteron das männliche Immunsystem. Auf gut Deutsch: Je mehr Testosteron, desto häufiger werden Männer krank.

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“Grob verallgemeinert erkranken Männer im Vergleich zu Frauen häufiger und schwerer an Infekten und sprechen auch auf Impfungen nicht so gut an”, meint die Expertin Beatrix Grubeck-Loebenstein vom Institut für Biomedizinische Altersforschung an der Universität Innsbruck im Spektrum.

Lebensstil

Zu dieser fiesen Hormon-Ungerechtigkeit kommt auch noch die Tatsache, dass Frauen allgemein besser auf sich achten, sich gesünder ernähren, schneller zum Arzt gehen und auch bereitwilliger verordnete Medikamente schlucken.