Die Schauspielerin Shannen Doherty kämpft seit Jahren gegen Brustkrebs. Seit einiger Zeit weiß sie: Die Krankheit befindet sich im Endstadium. In einem emotionalen Interview gibt die 49-jährige jetzt Einblicke in ihren Kampf gegen den Krebs.

“Ich habe noch viel Leben in mir”, sagt sie gegenüber der Elle.

Shannen Doherty gibt Einblicke in Kampf gegen Brustkrebs

Shannen Doherty, bekannt aus Kultserien wie “Beverly Hills, 90210” und “Charmed – Zauberhafte Hexen”, leidet seit Jahren an Brustkrebs. Nach zahlreichen Therapien gab es gute Aussichten für die 49-jährige. Doch vergangenen Februar dann die Schocknachricht: Der Krebs ist zurück. Diesmal im Endstadium. Damals beschrieb Shannen den Rückfall mit den Worten: “Ich bin starr vor Schreck. Ich habe furchtbare Angst.”

Mit der US-amerikanischen Elle sprach die Schauspielerin jetzt über ihre Gesundheit und lief tief blicken, wie sie mit der Krankheit umgeht.

View this post on Instagram

Check out @elleusa photo by @kurtiswarienko

A post shared by ShannenDoherty (@theshando) on

“Ich habe noch viel Leben in mir”

Im Interview beschreibt Shannen Doherty ihren derzeitigen Zustand: “Wenn man Krebs im vierten Stadium hat, fühlt es sich so an, als würden dich andere unbedingt in den Ruhestand versetzen wollen. Ich bin noch nicht bereit, in den Ruhestand zu gehen. Ich habe noch viel Leben in mir”. Zudem denkt die 49-Jährige seit ihrer Diagnose oft über ihre Vergangenheit nach. Sie habe eine Art Bestandsaufnahme gemacht und über gewisse Dinge reflektiert. “Ich habe auch darüber nachgedacht, wie ich mit anderen Menschen umgegangen bin“, so Doherty.

Und obwohl sie sich bewusst ist, in welch fortgeschrittenem Stadium sie sich mit ihrer Krankheit befinde, fällt es ihr schwer, über ihre Zukunft nachzudenken. Abschiedsbriefe habe sie noch keine geschrieben, erzählt sie der Elle. “Das muss ich noch tun. Ich möchte, dass mein Mann weiß, wie viel er mir bedeutet.” Auch über Videobotschaften denkt Doherty nach, wie in dem Interview zu lesen ist. “Aber wenn die Zeit dafür gekommen ist, fühlt es sich so endgültig an. Es fühlt sich an, als würde ich mich abmelden – und das will ich nicht tun. Ich fühle mich wie ein gesunder Mensch.”