Wir alle kennen es: Der Tag war stressig, die Arbeitskollegen nerven und dann fällt einem auch noch die beste Freundin in den Rücken. Da kann es schon mal passieren, dass man im Eifer des Gefechts etwas sagt, dass man aber eigentlich gar nicht so meint. 

Um nach einer heftigen Diskussion spontan keine dummen Entscheidungen zu treffen, zeigen wir euch in drei Schritten, wie es mit der Freundschaft wieder bergauf gehen kann.

1. Gewinnt Abstand

Es klingt zwar hart, doch um wieder einen klaren Kopf zu bekommen und die Dinge vielleicht aus einer anderen Perspektive zu sehen, solltet ihr eurer Freundschaft für eine gewisse Zeit eine Auszeit gönnen. Freunde sind wichtig und beständiger Kontakt natürlich auch, aber gerade, wenn es bei euch beiden mal so richtig gekracht hat, ist das Verhältnis sehr stark von Wut und Aggression gekennzeichnet.

2. Seid ehrlich zueinander – aber respektvoll

Wen erstmal einige Zeit vergangen ist, könnt ihr euch bei einer Aussprache ehrlich eure Ansichten schildern. Wichtig ist eure Emotionen zu zügeln und sie auf eine respektvolle Art und Weise auszudrücken. Denn wenn ihr eurem Frust wieder freien Lauf lässt, provoziert das nur den nächsten Streit. Macht es ganz im Sinne des Sprichworts: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold!

3. Verzeihen und Schuld eingestehen

Unser eigener Stolz steht uns bei diesem Schritt am häufigsten im Weg. Der Prozess der Vergebung beinhaltet immer zwei Personen. Das heißt, es reicht nicht nur der besten Freundin ihren Fehler zu verzeihen. Du musst dir auch selbst bewusst werden, was du im Nachhinein bei eurem Streit anders gemacht hättest. Denn wenn aus dem Ich wieder ein Wir entstehen soll, darfst du dein Ego nicht über eure Freundschaft stellen. Für den Moment ist das oft schwer, aber im Nachhinein werdet ihr beide über die Situation lachen können.