1. Regionales Essen

Ein einflussreicher Faktor für einen nachhaltigeren Lebensstil ist es, regional zu essen! Die Bequemlichkeit, jederzeit einen Supermarkt zur Verfügung zu haben, der ständig mit exotischem Obst, Gemüse und Produkten aus der ganzen Welt gefüllt ist, hat unseren Bezug zu Nahrungsmitteln verzerrt. Gerade diese Produkte von entfernten Destinationen tragen wesentlich zum Verbrauch von fossilen Brennstoffen bei. Denk drüber nach, wo dein Essen herkommt – und informiere dich über Lebensmittelhersteller, die regional und nachhaltig produzieren.

 

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2. Weg mit Einweg-Produkten

Frühere Generationen hätten nicht einmal von Einwegrasierern, -gabeln, -bechern, -taschen und – verpackungen geträumt! Heutzutage findest du von fast allem eine Plastikversion, die du nach einmaliger Verwendung einfach wegwirfst. Viele Umweltprobleme kommen von den Giften, die über Müll in die Umwelt gelangen. Wenn du also etwas kaufst, denke über die Lebenserwartung des Objekts nach: Wie lange kannst du es verwenden? Hat es vielleicht noch eine zweite Verwendungsmöglichkeit? Kann ich es recyclen?

 

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Vor allem “Upcycling” hilft dabei, die Umwelt zu schonen: Auch deine Lebensmittelverpackungen, die vielleicht nicht auf den ersten Blick eine zweite Verwendungsmöglichkeit haben, kannst du aufheben und weiterverarbeiten. Das entlastet nicht nur die Umwelt, weil du keinen Müll produzierst, sondern auch, weil du ein praktisches, stylisches neues Teil für deinen Haushalt schaffst, für das du nicht extra wieder einkaufen gehst.

NÖM hat einige Ideen gesammelt, wie du zum Beispiel eine ausgetrunkene Milchpackung wiederverwerten kannst – etwa, indem du einen praktischen Shopper daraus bastelst! So findet nicht nur die Verpackung einen neuen Zweck, sondern du sparst dir bei den nächsten Einkäufen auch das (heillos überholte!) Plastik-Einkaufssackerl. Finden wir super – hier gibt es ein Bastelanleitungs-Video, damit du das zuhause gleich nachmachen kannst. Ab ans Milchpackungen sammeln!

3. Shopping Queen?

Ja, wir wissen’s eh: Jede Saison kommen unendlich viele neue, tolle Trends und Teile, die wir auch unbedingt haben wollen. Dennoch sollten wir uns zusammenreißen und bewusst darüber nachdenken, was davon wir tatsächlich brauchen – und ob unser Kleiderschrank nicht sowieso schon aus allen Nähten platzt. Informiere dich über Produktionsbedingungen der Marken, bei denen du gerne shoppst – vielleicht vergeht dir die Lust daran dann sowieso. Second Hand Shopping, Flohmärkte und co. stillen die Lust auf neue Klamotten vielleicht auch – und du kaufst so wesentlich nachhaltiger ein. Erkundige dich auch nach nachhaltigen Labels, die fair produzieren und aus deiner Umgebung kommen – davon gibt es bestimmt mehr, als du denkst!

 

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4. Haushalt

Diese Dinge sollten wir theoretisch alle wissen, aber uns auch praktisch wirklich zu Herzen nehmen: Schalte Lichter ab, die du grad nicht brauchst; setze deinen Thermostat niedriger und zieh dir dafür etwas mehr an; hänge deine Kleidung auf, anstatt sie in den Trockner zu werfen; geh lieber duschen anstatt Vollbäder zu nehmen; kauf energiefreundliche Glühbirnen – die Liste ist lang! Überlege bewusst, wo du in deinen Alltag kleine Handgriffe integrieren kannst, die im Großen und Ganzen einen Unterschied machen.

 

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 5. Drive, baby!

Oder eher: Don’t drive! Das sollte eigentlich ein No-Brainer sein, aber so wenig wie möglich mit dem Auto zu fahren ist nach wie vor einer der wichtigsten Faktoren, um nachhaltig mit den Ressourcen auf unserem Planeten umzgehen. Dazu gehört auch, dass du vielleicht einmal öfter darauf verzichten solltest, mit dem Uber oder dem Taxi zu fahren – und dich für den Bus, den Zug oder – am allerbesten! – für das Fahrrad entscheidest.

 

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