Gerade erst wurden die Nominierungen für den diesjährigen Amadeus Austrian Music Award bekannt gegeben. Einer scheint darüber jedoch alles andere als erfreut zu sein. Denn Schlagersänger Andreas Gabalier ist nicht auf der Liste der Nominierten in der Kategorie “Live Act des Jahres”.

Und das stößt dem 35-Jährigen ziemlich sauer auf. Sogar so sehr, dass er seinen Ärger darüber nun in einem Facebook-Video Luft macht.

Andreas Gabalier ist sauer: Keine Nominierung bei Amadeus Awards

In einem Video auf seiner Facebook-Seite kritisiert Schlagerstar Andreas Gabalier die diesjährigen Nominierungen für den Amadeus Award und beschwert sich bei den Musikexperten, die dafür verantwortlich sind. “Ein kleines Maß an Wertschätzung wäre durchaus angemessen gewesen”, so der 35-Jährige. Denn immerhin habe er bei seiner Stadiontournee im vergangenen Sommer insgesamt 15 Stadien bespielt und komplett gefüllt. Etwas, dass in der Form noch kein anderer österreichischer Künstler geschafft habe, so Gabalier weiter.

Amadeus „austrianmusicaward“ …

Gepostet von Andreas Gabalier am Donnerstag, 20. Februar 2020

“An Ignoranz nicht zu übertreffen”

“In der Katgeorie Live Act des Jahres […] nicht einmal nominiert zu sein, ist an Ignoranz nicht nur nicht zu übertreffen, sondern auch das größte Armutszeugnis, das ihr euch an Unprofessionalität selbst ausstellt”, richtet sich Gabalier in dem Video an die Verantwortlichen. Sollte er übersehen haben, dass sein Name in einer der 12 anderen Kategorien doch vorkommt, “dann möge man diesen doch bitte von der Liste streichen”, so Gabalier weiter. Zum Abschluss zollt er seinen österreichischen Musikkollegen seinen Respekt. Er freue sich über die Erfolge der anderen Künstler und wünsche ihnen bei der Verleihung im April “eine gesellige Nacht”.

Gabalier-Sager sorgte 2015 für Aufregung

Bereits 2015 sorgte der Schlagersänger im Rahmen des Amadeus Awards für Aufregung. Bei seiner Dankesrede für einen der Preise meinte er damals, man habe es auf der Welt nicht leicht, “wenn man als Manderl noch auf Weiberl steht” und erntete dafür jede Menge Buh-Rufe aus dem Publikum.