Warum glauben wir eigentlich graue Haare seien das Ende der Welt? Erst 2015 waren „Granny Hair“ der letzte Schrei und jede Fashionista wollte diesen Look. Aber sobald das erste graue Haar auftaucht, löst das in manchen Panikzustände vom Feinsten aus. Aber warum sehen wir unsere grauen Haare eigentlich nicht als selbstverständlich an, schließlich machen sie früher oder später vor keinem von uns halt. Der Instagram-Account “grombre” macht Schluss mit dem Versteckspiel und ermutigt junge sowie ältere Frauen zu ihren grauen Haaren zu stehen und sie nicht mit Farbe zu verbergen. Auf der ganzen Welt posten unzählige Frauen unter dem Hashtag #grombre Fotos von sich und ihren grauen Haaren und setzen damit ein wunderschönes Statement.

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I got my first grey hair at 14. Despite being raised by my two silver crowned parents I quickly learned how to dye and have done so for ten years. I found that with each dye I gained not identity and assurance but anxiety and a feeling of misrepresentation. I found an odd reassurance in the fact that I NEEDED chemicals and dye to feel beautiful. At 24 I’ve decided to go #grombre. Join me on my journey of empowerment and acceptance as I look to build a community based on the natural privilege of silver beauty (at any age!) DM me to feature your own journey to platinum beauty. ◽️◽️◽️◽️◽️◽️◽️◽️◽️◽️◽️◽️◽️◽️◽️◽️#grombre #goinggreygracefully #greyhair #greyhairdontcare #grayhairdontcare #grayhair #greyhair #greyhairdontcare #grayhairdontcare #haircare #hairbeauty #naturalhair

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Instagram-Account “grombre” zeigt, wie schön graue Haare sind

Die Gründerin Martha Truslow Smith bekam ihr erstes graues Haar eigenen Angaben zufolge mit vierzehn Jahren. Inzwischen sind es mehr geworden, aber schämen möchte sie sich deswegen nicht mehr, wie sie unter ihrem Bild auf grombre schreibt. Mittlerweile hat ihr Instagram-Account über 65.000 Follower und hunderte Frauen unterschiedlichsten Alters und Herkunft berichten von einem Zwang, den sie verspürten, ihre Haare färben zu müssen und wie befreiend es ist, nicht mehr so viel Geld und Zeit ins Färben zu investieren und stattdessen zu ihren natürlich grauen Haaren und damit zu sich selbst zu stehen.

"Ich fühle mich viel selbstbewusster, seitdem ich beschlossen habe, mein Grau leuchten zu lassen. Ich habe meine Haare vor einer Weile gefärbt und habe es sofort bereut; als hätte ich meine Identität abgewaschen...", schreibt eine Userin.
“Das Grauwerden hat definitiv mein Leben verändert. Ich habe eine völlig andere Einstellung zum Altern und zum Leben im Allgemeinen. Der Prozess hat mir gezeigt, dass ich eine Willenskraft habe, die ich davor nicht kannte. Die Reise macht mich stark! Ich liebe meine Haare! Ich liebe mich”, sagt eine andere.
“Es ist so nervig, jeden Monat zu färben. Ich entschied mich für Natürlichkeit – die richtige Entscheidung in meinem Leben”, lautet ebenfalls eine Stimme.
"Als ich 19 war sah ich das Silber in meinen Haaren durchscheinen. Jetzt bin ich 33 und habe silberne Streifen. Ich akzeptiere die Veränderung und genieße den Prozess.", so eine andere Frau.

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