Es gibt ja immer wieder ungewöhnliche Beauty-Tricks. Aber Haare waschen mit Mehl – wie soll das bitte funktionieren und vor allem was soll das nützen? Der neueste Trend in sachen Geheimwaffen für die Traummähne, klingt erstmal ziemlich eigenartig, keine Frage. Doch wer sich genauer informiert wird schnell die Vorteile eines mehligen Haarwäsche für sich entdecken. Wir verraten euch, warum ihr euer Mehl in Zukunft nicht nur zum Backen verwenden solltet.

Haare waschen mit Mehl? Das bringt es:

Die in Mehl enthaltene Stärke löst Fett von deiner Kopfhaut und deinen Haaren, soviel zu Reinigungswirkung. Zusätzlich pflegen bestimmte Mehle, wie etwa Roggen- oder Vollkornmehl, denn sie enthalten Vitamin B5, Zink und Eisen. Diese Nährstoffe sorgen für kräftiges Haar. Vermeiden solltest du allerdings Mehlsorten, die besonders viel Gluten enthalten (z.B. Weizenmehl und Dinkelmehl), denn diese würden deine Haare während der Prozedur zu sehr verkleben. Das Ergebnis: Laut unzähligen Erfahrungsberichten im Netz können die Haare nach der Mehlwäsche voluminöser und weicher sein. Da Mehl PH-neutral ist, reizt es sensible Kopfhaut nicht und kann so auch bei Schuppenflechten und Problemhaut wahre Wunder vollbringen. 

Mehlwäsche – so funktioniert es:

Haare mit trockenen Pulver zu waschen klingt irgendwie nach einer schwierigen Mission, dabei ist es eigentlich ganz einfach.

  • Mische in ein Glas Wasser etwa vier Esslöffel Mehl und rühre so lange, bis eine cremige Paste ensteht.
  • Lass die Mischung mindestens fünf Minuten lang ruhen – aber auch nicht länger als zehn, sonst quillt die Stärke zu sehr und kann das Fett deiner Kopfhaut nicht mehr richtig aufnehmen.
  • Verteile die Mischung dann wie ein normales Shampoo auf deinem Kopf und spüle alles gut aus.

Tipp: Falls dir die Mehlmischung zu geruchlos ist, kannst du ein paar Tropfen eines ätherischen Öls dazu geben.