Es gibt viele Trends rund um Nägel, die sich schon lange halten konnten. Aber zurzeit sticht ein Trend heraus, der alle anderen in den Schatten stellt: Dip Powder Nails. Und schon sind Gelnägel oder eine französische Maniküre vergessen. Aber wie funktioniert’s? Und: Was genau ist das eigentlich? 

Nägel lackieren kann so anstrengend sein. Man malt über den Rand, greift nach Dingen, obwohl die Farbe noch nicht getrocknet ist oder trägt den Lack ungleichmäßig auf. Immer wieder ärgerlich. Damit dieser Prozedur endlich ein Ende gesetzt wird, wurde eine neue Art erfunden, wie man Nägel lackieren kann. Da heißt es: Auf Wiedersehen Lack, hallo Puder!

Was sind Dip Powder Nails?

Wie der Name schon verrät, handelt es sich um ein Puder, das deine Nägel einfärben soll. Genauso wie bei einem Lack wird das Puder in allen möglichen Farben angeboten. Die Erfindung kommt aus den USA. Dort ist sie schon seit längerer Zeit ein Trend und nicht mehr wegzudenken. Mittlerweile ist das Puder auch bei uns angekommen und versetzt jeden, der es ausprobiert hat, in Staunen. Denn es ist kinderleicht, sekundenschnell und passt sich dem an, was du möchtest. Das bedeutet, dass du die Intensität der Farbe selbst bestimmen kannst. Das funktioniert, indem du beliebig oft deine Nägel in das Puder hältst. Machst du es öfter als ein, zweimal, wird die Farbe immer stärker.

Dip Powder Nails: So funktioniert’s!

    1. Nägel reinigen.
    2. Nagelbett zurückschieben.
    3. Wichtig: einen Unterlack auftragen.
    4. Sofort den Finger in das Puder halten.
    5. Überschüssige Menge wegpinseln.
    6. Noch einmal Überlack drüber und anschließend Nägel ins Puder halten.
    7. Danach Prozess so oft wie gewollt wiederholen. 

Wie ist das mit dem Ablackieren?

Bis zu fünf Wochen halten die Nägel! Sie blättern weder ab, noch werden sie brüchig. Es wird empfohlen darauf zu warten, bis die Nägel vollständig herausgewachsen sind. Denn ablackieren gibt es hier nicht. Um neue Dip Powder Nails zu beginnen, müssen die vorherigen in Aceton eingeweicht werden. Überschüssige Farbreste werden einfach abgefeilt.