Seit einigen Tagen steigen die Corona-Infektionszahlen in Oberösterreich wieder rasant. Laut offiziellen Angaben der Gesundheitsbehörden verzeichnet das Bundesland derzeit knapp 400 Corona-Infizierte.

Nun reagiert die Landesregierung auf den rasanten Infektions-Anstieg und führt erneut eine strengere Maskenpflicht ein. Denn wie Landeshauptmann Thomas Stelzer am Sonntag (5. Juli) in einer Presseaussendung mitteilte, müssen Bürger in Amtsgebäuden ab Dienstag (7. Juli) wieder einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Rasanter Anstieg an Corona-Fällen in Oberösterreich

Oberösterreich ist seit einigen Tagen mit einem rasanten Anstieg an Corona-Infektionen konfrontiert. Laut Angaben der Gesundheitsbehörden verzeichnete man am Samstag (4. Juli) insgesamt 345 Covid-19-Patienten. Einen Tag später, am Sonntag (5. Juli) gab es bereits 382 Infektionsfälle. Zudem bestätigte der Krisenstab des Landes mehrere Corona-Ausbrüche auf drei Schlachthöfen in den Bezirken Ried im Innkreis, Wels-Land und Braunau, bei denen sich insgesamt zehn Mitarbeiter mit dem Virus infizierten. Im persönlichen Umfeld der Mitarbeiter soll es laut dem Krisenstab außerdem 13 weitere Corona-Infektionen geben. Nach dem rasanten Anstieg an Infektionen übers Wochenende, teilte die Landesregierung des Landes nun mit, die Corona-Maßnahmen erneut zu verschärfen.

OÖ führt wieder Maskenpflicht in Amtsgebäuden ein

In einer Presseaussendung gab Landeshauptmann Thomas Stelzer bekannt, dass ab Dienstag, dem 7. Juli, im Land in sämtlichen Amtsgebäuden wieder ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss. Zudem rief er die Städte und Gemeinden dazu auf, dem Beispiel zu folgen und in ihren Wirkungsbereichen die Maskenpflicht vorübergehend wieder einzuführen. In seiner Pressmitteilung appellierte Stelzer zudem an die Bevölkerung, Menschenansammlungen weiterhin so gut es geht zu vermeiden. Man solle die Abstandsregeln einhalten und gegebenenfalls einen Mund-Nasen-Schutz tragen, so Stelzer. Laut dem Krisenstab des Landes gäbe es derzeit vereinzelt Quarantäne-Verstöße bei infizierten Personen. “Dies erschwert nicht nur die Arbeit der Behörden, sondern gefährdet die Gesundheit anderer Menschen“, heißt es dazu vom Krisenstab in der Aussendung. Aufgrund der Verstöße rief der Krisenstab die Bevölkerung nun dazu auf, die verordneten Maßnahmen unbedingt einzuhalten und die allgemeinen Hygiene- und Sicherheitsregelungen zu beachten.