Wir machen Müll, weil es schlichtweg einfach ist. Das perfekte Beispiel: Luxusartikel wie Einwegverpackungen. Im Vergleich stehen die bequemen Verpackungen zu ihren ökologischen Pendants. Weil wir keinen alternativen Planeten, aber alternative Wege zu einem nachhaltigeren Alltag haben, gilt jetzt: Schluss mit der Bequemlichkeit – hauen wir uns auf ein Packerl! Hier sind die Verpackungsalternativen im Vergleich.

Plastikflasche VS. Mehrwegglas

Der Vergleich von Plastik- und Glas flaschen ist nicht ganz einfach. Die Ökobilanz hängt stark vom Transportweg und der Größe der Flaschen ab. So sind zum Beispiel Halbliter-Mehrweg-Glasflaschen aus der Region ökologischer als ihre Pendants aus Kunststoff. Das ändert sich jedoch mit zunehmender Größe und längerem Transportweg zugunsten des Plastiks. Einen großen Nachteil hat Kunststoff aber, und das ist der Rohstoff selbst. Hier gilt es also, immer selbst abzuwägen, welcher Weg der bessere ist.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

New In: Landkinder Taschen 😍 _ #landkinder #bags #crossstitch #lautergschissane ##zeigwasdudenkst

Ein Beitrag geteilt von Landkinder (@landkinder_blog) am

Plastiksackerl VS.  Jutebeutel

Plastiksackerl sind ab 2020 in der EU verboten, weil sie umweltschädlich sind. Aber inwiefern eigentlich? Um nur ein paar negative Effekte des Plastiks zu nennen: die begrenzten Ressourcen, die chemische Behandlung und die Verwendung als Einwegprodukt. Die Alternative aus Papier ist übrigens nicht besser, da es an der Langlebigkeit scheitert. Optimal wäre es, immer einen Jutebeutel für seine Einkäufe dabeizuhaben. Die haben in der Herstellung zwar einen größeren Ressourcen verschleiß, aber man hat sie ewig. Sie rechnen sich ungefähr ab der 25. Verwendung.

To-Go-Cup VS. Edelstahlbecher

Zugegeben: Wir würden alle auch ganz gut ohne To-Go-Plastikbecher auskommen. Aber ohne Kaffee? Eher nicht so. Die Lösung sind Mehrwegbecher. Am besten greift man zum hochwertigen Edelstahlbecher, der weder gesundheitsschädliche Stoffe abgibt noch schnell kaputt geht. Edelstahl ist in der Herstellung zwar sehr ressourcenaufwendig, aber definitiv am langlebigsten. Und auch sparen kann man auf diese Art: Kauft man sich jedes Mal auf dem Weg zur Arbeit einen Kaffee, rechnet sich der Edelstahlbecher schon nach ungefähr zwei Monaten.

Alufolie VS. Wachstücher

Alufolie, genauso wie Frischhaltefolie, ist zwar praktisch, aber alles andere als umweltfreundlich. Die nachhaltige AlternativeBienenwachstücher – wird gerade ziemlich gehypt. Zu Recht: Sie sind wiederverwendbar und kompostierbar und halten aufgrund der antibakteriellen Wachse Lebensmittel länger frisch. Und: Sie sind auf lange Sicht günstig. Kauft man eines dieser Tücher um 20 Euro, dann kommt das in einem Jahr auf etwas weniger als 6 Cent am Tag. Einziger Nachteil: Sie sind nicht vegan.