Am 13. Oktober ist nicht nur der kleinste Vollmond des Jahres zu sehen, sondern auch der sogenannte Blutmond.

Der Oktober-Vollmond ist etwas ganz besonderes.

Blutmond: Kleinster Vollmond des Jahres

Um exakt 23:08 erreicht der Oktober-Blutmond seine Vollmondphase. Dann wird er in seiner vollen Pracht vom Himmel strahlen. Allerdings wird er nicht besonders groß sein, denn dieser Blutmond ist der kleinste Vollmond des ganzen Jahres. Er steht heute nämlich am weitesten von der Erde entfernt.

Blutmond im Oktober: Auch Jägermond genannt

Der Vollmond, den wir im Oktober beobachten können, hat viele verschiedene Spitznamen. So wird er nicht nur Blutmond, sondern auch Jägermond, Reisemond oder Erntemond genannt. Diese Namen haben sich einfach über Jahrhunderte eingebürgert und ihre Bedeutung ist eher fragwürdig. Denn normalerweise wird der Vollmond nur in einer bestimmten Situation Blutmond genannt und zwar dann, wenn er sich tatsächlich rot färbt. Das passiert aber nur bei einer totalen Mondfinsternis. Das heißt, wenn sich die Erde genau zwischen Mond und Sonne befindet und der Mond, der ja nur Licht von der Sonne reflektiert, nicht mehr direkt von ihr angeschienen wird. Da aber aufgrund der Lichtbrechung das langwellige rote Licht von der Erde wieder in die Atmosphäre reflektiert wird, erscheint uns der volle Mond blutrot.

Rot färben wird sich der heutige “Blutmond” also leider nicht, denn es steht keine Mondfinsternis bevor.

Mehr Sternschnuppen im Oktober

Allerdings können wir uns in dieser Nacht dafür noch auf etwas anderes freuen. Denn im Oktober sind am Himmel zusätzlich unzählige Sternschnuppen zu sehen. Die sogenannten Draconiden und Orioniden lassen den Oktober-Himmel besonders erstrahlen. Den absoluten Sternschnuppen-Höhepunkt gibt’s am 21. Oktober. Dann erreicht der Orioniden-Strom nämlich sein Maximum. Bis zu 30 Sternschnuppen pro Stunden sollen dann zu sehen sein.